Kammerjäger verjagen Mäuse, Ratten und andere Schädlinge

Ein Kammerjäger führt eine professionelle Schädlingsbekämpfung durch. Hierbei kann es sich um Schädlinge wie Ratten, Mäuse, Kakerlaken, Flöhe, Ameisen oder Bettwanzen handeln. Die Profis sind aber auch der richtige Ansprechpartner, wenn es um die Umsiedlung von Wespen oder Hornissen geht.

Umsiedlung von Wespen durch einen Kammerjäger

Wenn im Garten, am Haus oder auf dem Balkon gefunden wird, ist es immer ratsam einen Fachmann zu beauftragen. Ein Wespennest darf auf keinen Fall mit einem Hochdruckreiniger zerstört werden. Die beste Zeit, ein Nest zu entfernen ist im Herbst oder April. Während dieser Zeit ist ein Nest unbewohnt. Kammerjäger sind aber auch in der Lage, besetzte Nester ordnungsgemäß umzusiedeln. Der §39 Abs.1 Nr. 1 des BNatSchG besagt, dass es verboten ist, Wespen ohne vernünftigen Grund zu fangen, verletzen, töten oder beunruhigen. Wenn Haushaltsmitglieder unter Allergien leiden oder andere Tiere oder Kinder mit im Haushalt leben, ist die Umsetzung eines Wespennests erlaubt. Wie genau das Entfernen durchgeführt wird, entscheidet der Fachmann.

Mäuse vertreiben

Nicht nur Wespen bauen gerne in oder an Häusern, sondern auch Mäuse. Der Kammerjäger ist auch in diesem Fall der richtige Ansprechpartner. Er wird sich nicht nur fachmännisch um das Problem kümmern, sondern auch wertvolle Tipps liefern, wie ein erneuter Mäusebefall vermieden werden kann. Besonders gut geeignet sind streng riechende Substanzen oder ätherische Öl. Gewürznelken, Kampfer, Essig oder Pfefferminzöl haben sich bei der Mäuseabwehr gut bewährt. Mäuse werden häufig im Garten durch Küchenabfälle im Kompost angelockt. Daher sollte diese Art von Abfallentsorgung vermieden werden. Umso unaufgeräumter ein Keller, eine Garage oder Gartenhütte ist, desto mehr Mäuse finden einen Unterschlupf. Um zu vermeiden, dass Mäuse ins Haus gelangen, sollten Kellerfenster und Belüftunglöcher abgedeckt werden. Bei einem starken Mäusebefall wird der Kammerjäger Fallen aufstellen, um sie zu fangen.

Kammerjäger beseitigen Bettwanzen mithilfe von Hitze oder Chemikalien

Bettwanzen können durch Chemikalien getötet werden, die häufig über mehrere Stunden einwirken müssen. Häufig sind für die Beseitigung der kleinen Plagegeister mehrere Anwendungen notwendig. Eine Alternative zur chemischen Anwendung ist die Nutzung von Kälte oder Hitze. Die Tiere mögen weder Temperaturen von unter 18 Grad oder Hitze über 55° C. Auch wenn die Bettwanzen nicht als gesundheitsschädlich gelten, sollten sie aus hygienischen Gründen bekämpft werden. Bei einem starken Befall kann es sogar passieren, das morgen zerstochen aufwacht. Ob ein Schlafzimmer von Bettwanzen befallen ist, kann der Kammerjäger durch den süßlichen Geruch, Kotspuren oder an Tieren feststellen, die durch Lockstoffe in die Falle gegangen sind. Damit die richtigen Maßnahmen durch den Kammerjäger eingeleitet werden können, ist es wichtig, dass vorab ein sicherer Befund festgestellt wurde.

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